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Vom wilden Weißdorn zur hochqualitativen Eigenproduktion

1955 sucht Mag. Alfred Stadler um die Konzession für zwei Gewerbe im Detailhandel an. Das eine betrifft den „Verkauf von Giften und zur arzneilichen Verwendung bestimmten Stoffen und Präparaten gemäß § 15 Pkt. 14 Gew.Odg.“, das andere den „Gemischtwarenhandel, beschränkt auf die in einer Drogerie üblicherweise geführten Waren“. Beide sollen in Frastanz eröffnet werden.

Über zwei Jahre dauert der Prozess bis zur Standortfindung und bis zum endgültigen Erhalt der Konzession. Nach weiteren fünf Jahren sind Wohnhaus und Apotheke bezugsbereit. Alfred Stadler arbeitet als Apotheker in Frastanz, Auf Kasal, bis zum Jahre 1971. Dort, wo einst nur ein Schotterweg zu wilden Weißdorn- und Schlehdornbüschen führte, macht er einen 24stündigen Zugang zu Medikamenten möglich – und das in einer Zeit, in der gute Produkte nur in geringer Bestückung vorrätig sind. Von Anfang an setzt Alfred Stadler auf eine hochqualitative Eigenproduktion, die zahlreiche Bedürfnisse seiner Patienten abdecken kann und dabei die Natur vor die Pharmazie stellt.

1971 wird die Apotheke an seinen Sohn Karl Günter Stadler übergeben, der 1977 eine Firma anmeldet: Ab sofort läuft der Betrieb unter dem Namen „Walgau-Apotheke Mag. Stadler KG“. Günter Stadler nimmt Schüsslersalze, Phytotherapie, Aromatherapie und – als eine der ersten Apotheken in Vorarlberg – die Homöopathie mit ins Programm.

Ganzheitliche Ansätze sind und bleiben im Vordergrund

Die Erschaffung der „Bazora-Drogerie“, später umgewandelt in die „Biotheke“ ermöglicht Kunden den Zugang zu vollwertigen Lebensmitteln. Und obwohl die Biotheke 1995 geschlossen wird, um den Fokus auf dem Kerngeschäft der Apotheke zu belassen, bleibt sie in aller Munde. Jährlich freuen sich die Apothekengäste auf die „Herbstaktion“, die Produkte der Biotheke wiedererweckt und zu besonderen Konditonen bietet.

Ganzheitliche Therapieansätze sind und bleiben im Vordergrund der Walgau-Apotheke, auch, als diese 2006 vom Pharmazeuten Tobias Gut übernommen wird. Heute findet man hier rund 5.700 Artikel, eine Vielzahl an homöopathischen Arzneien, mehr als 40 verschiedene – und teils sehr kostbare –ätherische und fette Öle sowie eine breite Auswahl an Kräutern und Medikamenten.

Vier Pharmazeuten, 10 pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, ein Lehrling und weitere 6 Mitarbeiter im Hintergrund sorgen für ihre Kunden, die teilweise von weit her anreisen. Die Beratung ist persönlich, individuell und ganzheitlich fokussiert. Und das nun seit mehr als 50 Jahren.

Paralle dazu würde die Geschichte über Bittschwamms® Produkte geschrieben

In den 1980iger Jahren übernahm Adalbert Gut, der Vater des jetzigen Inhabers der Firma Bittschwamms® Produkte, von Herrn Ernst Bittschwamm dessen kleine Salben- und Spirituosenmanufaktur, die damals in der Felsenau einem Ortsteil von Frastanz angesiedelt war. Da die damalige Produktionsstätte einem großangelegen Straßenprojekt weichen musste, erfolgte eine Standortverlegung nach Sulz. Adalbert Gut betrieb die Erzeugung der Salben bis 2003. Der jetzige Inhaber Apotheker Mag. Tobias Gut begann sich während der Ausbildungsjahre an der Universität Innsbruck mehr und mehr in das Unternehmen einzubringen.

Die Zeit als Pharmaziestudent ermöglichte Einblicke in die verschiedensten Bereiche. Das Wissen aus dem Studium und die praktische Erfahrung anfangs als angestellter Apotheker führten letztendlich zur Übernahme des väterlichen Betriebes. Durch unzählige Fortbildungen in den Bereichen Phyto- und Aromatherapie wurde das Produktsortiment erweitert. Mit der Übernahme der Walgau-Apotheke in Frastanz, im Jahre 2006, wurde der Bezug zu Frastanz wieder hergestellt. 2012 wurde von Mag. Tobias Gut die Marke homedi-kind® geschaffen.

Bittschwamms® steht für klassische Kräuterkosmetik mit der klaren Vorgabe, die Produkte von Ernst Bittschwamm weiter zu entwickeln und herzustellen. homedi-kind® hingegen ist der Produktname einer besonderen Pflege. Der Grundsatz „Kinder sind keine kleinen Erwachsene“ bewegte Magister Gut dazu, eine gänzlich neue Linie zu entwickeln. Die sensible Kinderhaut gibt vor, welche Rohstoffe und Zutaten für einen Balsam, ein Bad oder ein Pflegeöl verwendet werden dürfen.

Heute sind Bittschwamms®, wewa-med® und homedi-kind® drei besondere Marken der Walgau-Apotheke