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Herbst

Der Sommer neigt sich dem Ende, die Tage werden kürzer, das Wetter regnerischer und der Himmel grauer – es wird Herbst. Und einher mit dem Einklang des Herbstes kommt die Wehmut über den vergangenen Sommer.

Schaut man jedoch auf unsere Kinder, entdeckt man doch langsam die schönen Seiten der kälteren Jahreszeit. Sie freuen sich über die vielen bunten Blätter, die von den Baumkronen fallen, die Kastanienmännchen, die sie in der Schule basteln und mit Stolz nach Hause bringen und sich mit der Mami abends auf dem Sofa zu kuscheln, um Filme zu schauen. Oder mit den Regenstiefeln zwischen Pfützen umherspringen, die letzten prallen Früchte von den Bäumen zu pflücken und den Vögeln zuzuschauen, wie sie in den Süden ziehen.

Auch Halloween, Faschingsbeginn und St. Nikolaus stehen schon bald an mit all dem fröhlichen Beisammen kommen – dazugehört natürlich das Schmausen und Schwatzen mit Freunden und der Familie.

Der Herbst zeigt sich so von seiner schönsten Seite.

Aktuelles

  • Tinkturen

    Aus dem Lateinischen: tinctura – das Eintauchen, Färben – wiederum abgeleitet von lat. tingere – befeuchten, eintauchen, färben

    Der Wort Herkunft bzw. Bedeutung nach werden pflanzliche, tierische aber auch andere Ausgangsstoffe in einem Gemisch aus Alkohol und Wasser ausgezogen. Es ist eine seit Jahrhunderten angewandte Methode, um die wertvollen Inhaltsstoffe der Kräuter und Pflanzen haltbar zu machen.

    In unserer Manufaktur verwenden wir zum Herstellen von Tinkturen frische oder getrocknete Pflanzenteile aber auch die ganze Pflanze. In welchem Verhältnis der Rohstoff und die Menge an Wasser und Alkohol gemischt werden, ist von Rohstoff abhängig. Arzneibücher, historische Schriften oder Wegbereiter von therapeutischen Methoden sind verlässliche Quellen für die Bestimmung der Verhältnisse.

    weitere Informationen

  • Mehr über Bienenwachs

    Bienenwachs ist ein natürliches Wachs, das von Honigbienen gebildet wird. Die Fähigkeit,
    Bienenwachs zu produzieren, haben im Bienenvolk nur die Arbeiterinnen. Die gelbe Farbe erhält es
    durch das Füllen der Wachswaben mit Nektar und Pollen. Bienenwachs ist durch die Aktivitäten und Sammelverhalten von Bienen einzigartig.

    Zur Gewinnung werden die Waben mit heißem Wasser zum Schmelzen gebracht, vor Verunreinigungen gesäubert, und anschließend in Pastillen gegossen.
    Bienenwachs hat schützende, entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Es ist grundsätzlich sehr gut verträglich und kann gereizte Haut pflegen und schützen. Das im Bienenwachs
    enthaltene Vitamin A ist ein bekanntes Anti-Aging-Vitamin, welches zur Neubildung von Zellen und zur Kollagen-Produktion anregt. Zudem hat Bienenwachs, im Vergleich zu anderen naturreinen Produkten, eine sehr lange Haltbarkeit.

    Bienenwachs eignet sich hervorragend, um naturkosmetische Produkte selbst herzustellen.

  • Tee zum Genießen und Wohlfühlen!

    „Medizin war Tee zuerst. Getränk wurde er danach.“ (Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862 – 1913)

    Lange bevor auf Fertigarzneimittel wie Aspirin oder andere Tabletten, Kapseln oder Säfte bei den unterschiedlichen Beschwerden zurückgegriffen werden konnte, waren Kräuter und Heilpflanzen die einzigen Heilmittel, die dem Menschen bekannt waren bzw. zur Verfügung standen. Mündliche Überlieferungen, später dann von Hand geschriebenen Aufzeichnungen, zeugen von dieser Tatsache.

    Das Besondere an den Heilkräutern ist, dass deren Inhaltsstoffe ihre Wirkungen an allen Organen des menschlichen Körpers entfalten können. Manche Heilkräuter beeinflussen zum Beispiel die Magenschleimhaut oder die Atmungsorgane, andere wiederum regen die Nierentätigkeit an.
    Nicht umsonst heißt es in einem alten Sprichwort, “gegen jedes Wehwehchen sei ein Kraut gewachsen”. Diese wunderbare Eigenschaft der Kräuter beruht auf den Wirkmechanismen der Inhaltsstoffe. Sie sind vielfältig, so wirken z.B. manche entzündungshemmend, krampf- und  schleimlösend, harntreibend oder beruhigend.

    Manches Kräutlein wird nicht wegen seiner Inhaltsstoffe sondern wegen seines tollen, unverkennbaren wunderbaren Geschmackes geschätzt. Tee-Liebhaber und -Kenner geben daher die unterschiedlichsten Gründe für den Genuss des Kräuteraufgusses an.

  • Der natürliche Säure-Basen-Haushalt

    Ragnar Berg, der schwedische Naturforscher, erkannte bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts: Wir leben zu sauer. Durch den Genuss von säurebildenden Lebensmitteln und durch säurefördernde Lebensweise wie Stress, Hektik und mangelnde Bewegung kann der Körper übersäuern.

    Die Folge: Sie fühlen sich müde, weniger leistungsfähig und unausgeglichen. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist Voraussetzung für die innere Harmonie in unserem Körper. Stimmt das Verhältnis zwischen Säuren und Basen, funktioniert der Stoffwechsel, wir sind leistungsfähig und fühlen uns wohl.

    Gezielte Maßnahmen gegen die Übersäuerung: Um über Jahre angehäugte Schlackendepots und Säuren los zu werden, reicht es erfahrungsgemäß nicht, nur die Ernährung umzustellen. Es ist sinnvoll und nötig, gezielt über einen begrenzten Zeitraum mittels Basenpräparaten dem Körper verlorengegangene Basen zuzuführen. Die enthaltenen basischen Mineralien neutralisieren die Säure. Durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Basen- oder Entschlackungstee) werden die neutralisierten Säuren und Schlacken ausgeschieden. Der angenehme Nebeneffekt einer gründlichen Entschlackung ist, dass durch das vermehrte Ausscheiden der Schlacken das Körpergewicht sinkt.